§ 10Ratgeber

Was kostet ein Umzug?

Seriös lässt sich das erst nach einer Besichtigung sagen, und das ist keine Ausrede. Der Preis hängt an fünf Dingen: Menge, Stockwerk und Aufzug, Entfernung, wie viel Sie selbst packen und ob die alte Wohnung geräumt werden muss. Wer am Telefon eine Zahl nennt, ohne das zu kennen, schätzt — und Schätzungen werden am Umzugstag nach oben korrigiert.

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Die Menge: nicht Quadratmeter, sondern Kubikmeter

Entscheidend ist nicht die Wohnungsgröße, sondern wie viel tatsächlich mitkommt. Zwei gleich große Wohnungen können sich im Umfang um das Doppelte unterscheiden — je nachdem, wie viele Jahre jemand darin gewohnt hat und was in Keller, Dachboden und Garage steht.

Deshalb schauen wir uns bei der Besichtigung auch die Nebenräume an. Der Keller ist der Ort, an dem Umzüge regelmäßig teurer werden als geplant.

Ein guter Nebeneffekt der Besichtigung: Sie merken vorher, was Sie gar nicht mitnehmen wollen. Das senkt den Preis mehr als jede Verhandlung.

Stockwerk und Aufzug

Der zweite große Faktor. Vierter Stock ohne Aufzug bedeutet bei gleichem Hausrat deutlich mehr Zeit als Erdgeschoss mit Ladezone vor der Tür. Auch das Treppenhaus selbst zählt: enge Wendeltreppen in Altbauten bestimmen, was überhaupt hindurchpasst.

Sagen Sie beim ersten Kontakt, in welchem Stock beide Wohnungen liegen und ob es einen Aufzug gibt. Das ist die Angabe, die ein Angebot am stärksten verändert.

Ist die Zufahrt eng oder gibt es keine Parkmöglichkeit, klären wir das vorab — in manchen Ortskernen ist eine Halteverbotszone nötig.

Wie viel Sie selbst packen

Selbst packen spart spürbar. Es setzt aber voraus, dass Sie die Zeit dafür haben — und dass rechtzeitig gepackt ist, nicht am Vorabend. Übernehmen wir das Verpacken, kostet es mehr, dafür ist am Umzugstag alles transportfertig.

Ein Mittelweg funktioniert gut: Sie packen Kleidung, Bücher und Küche, wir übernehmen alles Sperrige und Zerbrechliche.

Kartons stellen wir. Fragen Sie danach, statt welche zu kaufen.

Warum Umzug und Entrümpelung zusammen günstiger sind

Weil die Anfahrt einmal statt zweimal anfällt und weil sich beides in einem Durchgang planen lässt. Was nicht mitkommt, muss ohnehin weg — wird das erst Wochen später beauftragt, zahlen Sie den Weg ein zweites Mal.

Dazu kommt die Anrechnung: Verwertbares aus der Räumung senkt den Preis. Bei vollständig eingerichteten Haushalten macht das einen spürbaren Unterschied.

Und praktisch: Was beim Packen doch noch auftaucht und mitsoll, kann direkt auf den Wagen. Bei getrennten Terminen ist der längst weg.

Woran Sie ein belastbares Angebot erkennen

An drei Dingen: Es ist schriftlich, es nennt einen Festpreis statt eines Stundensatzes, und es kam nach einer Besichtigung zustande. Fehlt eines davon, ist es keine Zusage, sondern eine Hausnummer.

  • Schriftlich, nicht nur am Telefon genannt
  • Festpreis statt Stundensatz
  • Nach einer Besichtigung erstellt, nicht vorher
  • Der Umzugstermin ist verbindlich zugesagt
  • Es steht darin, was bei Mehraufwand gilt
§ 11Passend dazu

Umzüge

Wohnung, Haus oder Büro — wir packen, tragen, fahren und bauen am Zielort wieder auf. Auf Wunsch räumen wir die alte Wohnung im selben Zug leer und übergeben sie besenrein. Zum Festpreis, nicht nach Stunden.

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§ 08Häufige Fragen

Was Kunden uns oft fragen.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns — wir antworten meist noch am selben Tag.

Eine grobe Einordnung ja, ein verbindliches Angebot nicht. Dafür müssen wir die Wohnung gesehen haben — sonst schätzen wir, und Schätzungen werden am Umzugstag nach oben korrigiert. Die Besichtigung ist kostenlos und dauert meist unter einer Stunde.

§ 09Kontakt

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Mit ein paar Fotos können wir Ihnen oft schon vorab eine erste Einschätzung geben.

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Fotos helfen uns beim Angebot. Schicken Sie uns ein paar Bilder der Räume einfach per WhatsApp — damit können wir den Aufwand oft schon vorab einschätzen.

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